Medienbildung

Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir nutzen sie im und für den Unterricht und unterstützen Kinder im Umgang damit.

Digitale Medien

Medienbildung im Schulalltag

Medienbildung ist an unserer Schule in allen Klassen fest im Alltag verankert und wird regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt.

Der Einfluss von digitalen Medien auf den Spracherwerb hat immer größere Bedeutung. Sie sind überall präsent und spielen natürlich auch im Leben der Kinder eine wichtige Rolle. Daher ist es extrem wichtig, dass Kinder sowohl zu Hause als auch in der Schule in einer altersadäquaten Mediennutzung und der Verarbeitung der Inhalte unterstützt werden. Dies muss auch beim Lernen und Lehren im Bereich der digitalen Bildung berücksichtigt werden. Uns ist es wichtig, dass die Kinder einen guten und sicheren Umgang mit digitalen Medien lernen, weshalb wir dieses Thema bereits ab der Jahrgangsstufe 1 kindgerecht im Unterricht aufgreifen.

Sicherheit und Nutzungsregeln

Alle Eltern und Kinder müssen bei Schulaufnahme eine PC-/Internet-Nutzerordnung unterschreiben. So werden bereits von Beginn an wichtige Regel auch mit den Kindern thematisiert. Die Kinder erhalten einen persönlichen Login und ein individuelles Passwort. Sie können nur auf ihren eigenen Ordner zugreifen, ein Zugriff von Dritten ist nicht möglich. Auf den Rechnern wurde seitens des Schulträgers zudem ein Programm zum Schutz für Kinder installiert, so dass kritische Seiten nicht besucht werden können.

Nutzung digitaler Medien im Unterricht

Durch die Nutzung der PCs werden Unterrichtsinhalte veranschaulicht, die Kinder setzen sich aktiv mit dem Medium auseinander und üben das selbstständige Arbeiten. Durch konkrete Arbeit mit Tablets und Smartboards wird der Umgang mit Medien geübt und für unterrichtliche Zwecke genutzt.

Kreatives Arbeiten und Projektgestaltung

Auch für kreatives Arbeiten spielen Medien eine Rolle. So lernen Schülerinnen und Schüler Grundlagen der Text- und Seitengestaltung und üben, mit Hilfe von Präsentationsprogrammen nach bestimmten Vorgaben ein eigenes Projekt zu gestalten.

Kritischer Umgang mit Informationen

Eine große Bedeutung kommt zudem der Vermittlung eines kritischen Umgangs mit Informationen aus dem Internet, dem Überprüfen und Hinterfragen von Quellen und dem bewussten Umgang mit Daten zu.

Sicher und spielerisch im Netz

Internet-ABC-Schule

Seit dem Jahr 2018 ist die FFS eine „Internet-ABC-Schule“ mit fortlaufenden Qualifizierungen, zuletzt mit erneuter Siegelverleihung im Dezember 2023.

Zentrales Ziel dieses Programms ist es, Kinder, Lehrkräfte und Eltern beim Erwerb und der Vermittlung von Internet- und Medienkompetenz zu unterstützen. Auf spielerische und kindgerechte Weise erlernen die Kinder mit dem Internet-ABC die Basiskompetenzen für den sicheren Einstieg ins Netz.

Unter anderem werden dabei Themen wie

  • Was ist eigentlich das Internet?
  • Was ist ein Link/Browser/Chat/…?
  • Was sind geeignete Kinderseiten?
  • Wo liegen Gefahren im Internet und wie kann man sich davor schützen?
  • Wie bewegt man sich sicher in den sozialen Medien?
  • Wie werden Kinder medienkompetent?
  • Wie können Schule und Eltern die Kinder dabei unterstützen?

und vieles mehr behandelt.

Diese Themen sind Teil des schulischen Medienbildungskonzepts und werden in allen Jahrgangsstufen altersangemessen im Unterricht aufgegriffen, so dass wir die Schülerinnen und Schüler möglichst gut auf den sicheren und kompetenten Umgang damit vorbereiten.

Künstliche intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) an unserer Schule

Digitale Technologien verändern Lernen, Arbeiten und Kommunikation grundlegend. Künstliche Intelligenz (KI) ist dabei ein Werkzeug, das auch im schulischen Kontext neue Möglichkeiten eröffnet – etwa zur Unterstützung von Lernprozessen, zur individuellen Förderung oder zur Veranschaulichung komplexer Inhalte. Auch durch die KI-Verordnung sind Schulen angehalten, ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz bei Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.

An unserer Schule setzen wir KI bewusst und reflektiert ein. Maßgeblich sind dabei Transparenz, der verantwortungsvolle Umgang mit Technologie sowie der Schutz der Rechte aller Beteiligten. KI dient bei uns der Unterstützung von Lernen und Lehren – sie trifft keine eigenständigen Entscheidungen im schulischen Alltag!

So verstehen wir KI an unserer Schule:

  • KI unterstützt Lernen – sie ersetzt kein Denken!
    Eigenständiges Lernen und menschliche Verantwortung stehen im Mittelpunkt

  • KI wird transparent und verantwortungsvoll eingesetzt!
    Der Einsatz von KI wird offen kommuniziert und nachvollziehbar gestaltet.

  • Pädagogische Entscheidungen trifft immer der Mensch!
    Insbesondere Bewertung, Förderung und Beurteilung erfolgen ausschließlich durch Lehrkräfte.

  • Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und Fairness sind verbindlich!
    Der Schutz aller Beteiligten hat oberste Priorität.

  • KI ist Teil zeitgemäßer Bildung – mit klaren Grenzen!
    Wir nutzen KI reflektiert, kritisch und im Rahmen unserer schulischen Regeln.

Regelungen zum Einsatz von KI

Für den schulischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz gibt es an unserer Schule eine verbindliche KI-Nutzungsordnung. Darin sind z.B. Regelungen zu Unterricht, Leistungsbewertung, Datenschutz, Urheberrecht, Verantwortlichkeiten sowie zum Umgang mit Verstößen festgelegt.

Der Einsatz von KI erfolgt nur im Rahmen von datenschutzkonformen Zugangsmodellen. Über digitale Klassenräume können Lehrkräfte dabei ausgewählte Werkzeuge gezielt bereitstellen. Grundsätzlich gilt: Personenbezogene Daten werden nicht ungeprüft eingegeben.

Infos zum an der Schule eingesetzten Modell:

Für den pädagogisch sicheren Einsatz von AIS.chat ist gemäß den Vorgaben des Schulportals Hessen ein entsprechender Kompetenznachweis der Lehrkräfte erforderlich. Dieser wird über Angebote der Lehrkräfteakademie erworben und von den Lehrkräften dokumentiert.