Projekte

Hier stellen wir Projekte und Initiativen vor, die das Schulleben bereichern, Gemeinschaft fördern und neue Perspektiven eröffnen.

AUszeichnung

Schule ohne Rassismus –
Schule mit Courage

Die Friedrich-Fröbel-Schule ist seit Sommer 2018 eine von vielen Courageschulen in Deutschland. Sie darf sich seit der Siegelübergabe und mit Unterstützung unseres Paten Torsten de Winkel als eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bezeichnen. Dies ist allerdings nicht als Auszeichnung für bereits vollbrachte Aktionen zu verstehen, sondern gilt als Selbstverpflichtung. Die Friedrich-Fröbel-Schule wird jetzt und in der Zukunft Verantwortung für das Schulklima übernehmen, indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.

Damit bekennen wir uns zu den Zielen einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ durch folgende Selbstverpflichtung, die für jedes Mitglied der Schulgemeinschaft gilt:

  • „Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe einer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.“

  • „Wenn an meiner Schule Gewalt geschieht, diskriminierende Äußerungen fallen oder diskriminierende Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, zukünftig einander zu achten.“

  • „Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.“

Einmal im Schuljahr organisieren wir klasseninterne oder klassenübergreifende Projekte und Aktionen, die sich je nach Altersstufe mit den Zielen der SoR-SmC beschäftigen.

Im Schuljahr 2025/26 gab es unter anderem Projekte zu den Themen Vielfalt und Willkommenskultur, Armut, Mobbing, Diskriminierung, Individualität und Anders sein.

Aber auch außerhalb dieser konkreten Projekte ist die Friedrich-Fröbel-Schule ein Ort, an dem Rassismus, Diskriminierung und Mobbing keine Chance haben. Soziales Lernen, der demokratisch organisierte Klassenrat und Mediationen unterstützen die konkrete Umsetzung. Wir, die Friedrich-Fröbel-Schule, sind stolz auf die kulturelle Vielfalt und unsere schulische Gemeinschaft.

SchülerAUSTAUSCH

Europäische Austausch-programme an der FFS

In den Jahren 2012 bis 2014 haben wir mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 7 am „Comenius“ Programm des PAD (pädagogischer Austauschdienst) teilgenommen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit Schulen aus Telford, England und Lillehammer, Norwegen haben wir zwei Jahre lang gemeinsam am Thema „Charlie and the European Factory“ gearbeitet. Die Kinder in allen drei Ländern haben das Buch „Charlie and the Chocolate Factory“ von Roald Dahl gelesen, dazu gearbeitet, gebastelt und ein Theaterstück gestaltet. Den Höhepunkt für unsere Schülerinnen und Schüler bildete ein Besuch in Telford, bei dem sie durch die Begegnung mit Kindern aus anderen Ländern wertvolle Erfahrungen machen konnten. Auch für die Lehrkräfte war der professionelle Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern und anderen Schulsystemen sehr bereichernd und wirkt teilweise heute noch nach. So sind zum Beispiel unsere „Flurversammlungen“, bei denen sich alle Klassen in der Aula treffen, um wichtige Themen für die gesamte Schulgemeinde zu besprechen, Kinder zu verabschieden oder Erfolge zu feiern, durch die „Assemblys“ in der Schule in England inspiriert worden.

2015 und 2017 haben vier Kolleginnen der FFS an Fortbildungen im Rahmen des „Erasmus“-Programms teilgenommen, bei denen es ebenfalls um den Austausch und die Vernetzung mit Schulen aus anderen europäischen Ländern ging. Welche Gemeinsamkeiten gibt es? Was können wir voneinander lernen? Wie können wir Unterricht so gestalten, dass auch die Schülerinnen und Schüler sich mehr als Europäer begreifen und das Verbindende sehen, was viel bedeutsamer ist als alle Unterschiede!

Durch strukturelle und personelle Wechsel an der Schule und nicht zuletzt auch die Corona-Pandemie ruhten die länderübergreifenden Kontakte dann einige Jahre.

Seit 2025 gibt es nun endlich wieder ein erstes neues kleines europäisches Projekt. Im Rahmen des E-Twinning-Programms gestaltet eine Klasse gemeinsam mit Schulen aus Tschechien, Estland und Spanien ein digitales Buch zum Thema „Changing Seasons, Connecting Classrooms“, bei dem wir beobachten, wie sich der Wechsel der Jahreszeiten in den verschiedenen Ländern darstellt und Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den teilnehmenden Ländern beleuchten.