Über uns
Willkommen an unserer Schule – einem Ort der offenen Lernkultur & Gemeinschaft. Wir begleiten Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu selbstständigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten.
Die Friedrich-Fröbel-Schule (FFS) ist seit Sommer 2019 eine reine Ganztagsschule für Sprachheilförderung mit ca. 150 Schülerinnen und Schülern in 14 Klassen.
Viele Kinder der Schule für Sprachheilförderung
- haben spät angefangen zu sprechen,
- können viele Laute nicht aussprechen oder verwechseln sie,
- sprechen in unvollständigen Sätzen,
- bilden grammatikalisch falsche Sätze,
- kennen viele Wörter nicht,
- werden von fremden Personen schwer verstanden,
- können das, was sie hören, nur schwer verstehen oder verarbeiten,
- sind sehr geräuschempfindlich,
- hatten häufig Mittelohrentzündungen oder Probleme zu hören,
- sprechen gar nicht oder nur mit sehr wenigen Menschen (meist nur innerhalb der Familie),
- stottern,
- haben eine schwache Mundmotorik,
- gehen seit dem Kindergartenalter in logopädische Behandlung bzw. brauchen dringend einen Logopädieplatz.
Alle Kinder der Schule für Sprachheilförderung
- können grundsätzlich zielgleich unterrichtet werden, d.h. nach demselben Lehrplan wie in der Grundschule und in Klasse 5 und 6 wie in der Haupt-/Realschule,
- haben Sprachauffälligkeiten auf mindestens 2 von 4 Sprachebenen sowie bei Kindern mit Migrationshintergrund auch in ihrer Muttersprache.
- Unterricht in kleinen Klassen mit max. 12 Kindern von der Vorklasse bis zur 6. Klasse,
- Unterricht durch kompetente und speziell ausgebildete Förderschullehrkräfte,
- besonderer Aufbau des Unterrichts, so dass die Kinder trotz ihrer sprachlichen Beeinträchtigung die Unterrichtsinhalte der Grund- und Haupt-/Realschule gut lernen und dann wieder in ihre zuständigen Schulen zurückkehren können,
- ein rhythmisiertes Ganztagsangebot mit einem Wechsel von Unterricht, individueller Lernzeit in der Schule (anstatt Hausaufgaben), Pausen sowie vielfältige Förder- und Freizeitangebote,
- Schulzeiten im Rahmen der Ganztagsschule Profil 3 von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 15.30 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 13.40 Uhr,
- täglich gemeinsames Essen,
- Logopädie für Schülerinnen und Schüler in der FFS, wenn die Eltern dies wünschen,
- i.d.R Transport mit dem Schulbus zur Schule und wieder Hause, wenn der Wohnort mehr als 2 km von der Schule entfernt ist.
Aus welchen Wohnorten kommen die Kinder?
Kinder, die in Neu-Isenburg, Dreieich, Langen, Egelsbach, Heusenstamm, Dietzenbach und Rödermark wohnen und Anspruch auf sonderpädagogische Förderung Sprachheilförderung haben, können in die Schule für Sprachheilförderung in die Vorklasse sowie in die Klassen 1 bis 4 aufgenommen werden.
Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung Sprachheilförderung, die aus dem Ostkreis des Kreises Offenbach kommen (z.B. aus Seligenstadt, Hainhausen, Zellhausen, Mainflingen, Obertshausen, Mühlheim oder Rodgau) können in Klasse 5 und 6 die Friedrich-Fröbel-Schule besuchen, um die Inhalte der Mittelstufe nach dem Haupt- oder Realschullehrplan mit Unterstützung gut zu erlernen. Häufig stellt das Hauptfach Englisch eine besondere Herausforderung dar, wird aber Dank der individuellen Förderung sowie der speziell ausgebildeten Förderschullehrkräfte meistens gut bewältigt.
Wie können die Kinder angemeldet werden?
Die Kinder werden im Übergang Kindergarten – Schule grundsätzlich 1 1/4 Jahre vor der Einschulung in der zuständigen Grundschule ggf. unter Einbeziehung des zuständigen rBFZs (regionalen Beratungs- und Förderzentrums) angemeldet. Die Eltern haben, wenn bei ihren Kindern der Anspruch auf sonderpädagogische Förderung Sprachheilförderung besteht, das gesetzlich verankerte Wahlrecht, ihr Kind inklusiv in der Grundschule oder in der Friedrich-Fröbel-Schule, Schule für Sprachheilförderung beschulen zu lassen.
Die Eltern können sich in der Friedrich-Fröbel-Schule z.B. beim Tag der offenen Tür informieren und individuell beraten lassen.
Wir laden alle Kinder, die die Friedrich-Fröbel-Schule besuchen sollen, zu zwei unserer Kennenlerntage ein.
Wann können die Kinder angemeldet werden?
Je früher sich die Eltern mit uns in Verbindung setzen, desto besser können wir den Übergang vom Kindergarten in die Schule gestalten. Da die Plätze in der Vorklasse auf 8 und in den 1. Klassen i.d.R. auf je 12 begrenzt sind, empfiehlt es sich bereits im Sommer oder Herbst vor der Einschulung, jedoch spätestens bis zum 15. Dezember Kontakt mit uns aufzunehmen und den Aufnahmewunsch über die Grundschule zu beantragen.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 arbeiten fünfmal pro Woche drei Logopädinnen in die FFS, die auf Krankenkassenrezept Sprachtherapie anbieten. Die Eltern sind dadurch im Nachmittagsbereich entlastet und haben i.d.R. geringere Wartezeiten bis zum Therapiebeginn. Für die Lehrkräfte vereinfacht sich der Austausch und das Hand in Hand Arbeiten.


Logopädie
Wir kooperieren mit der Logopädiepraxis „Sprechzeit“. Das Team bestehend aus Frau Droste (Praxisinhaberin und logopädische Leitung), Frau Feldmann und Frau Hartmann bietet an fünf Tagen in der Woche Logopädie für die Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit an.
Besonders der direkte Austausch mit den Lehrkräften und weiterem pädagogischen Personal ist hierbei von zentraler Bedeutung. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit bietet die Möglichkeit, die Kinder umfassend zu fördern.
Alle Logopädinnen haben langjährige Berufserfahrung sowie den Therapieschwerpunkt im Bereich der Kindersprache. Frau Droste ist bereits seit 2019 an der FFS tätig, Frau Feldmann seit März 2024. Frau Hartmann begrüßen wir seit 2026 im Team. Die Therapie erfolgt nach Vorlage einer ärztlichen Verordnung und wird direkt mit der Krankenkasse abgerechnet.
Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Droste:


Schulsozialarbeit
Die Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges Jugendhilfeangebot der Stadt Neu-Isenburg und Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe.
Im Rahmen der Schulsozialarbeit wird mit allen Schülerinnen und Schülern der FFS gearbeitet die Unterstützung, Begleitung, Trost, ein offenes Ohr oder Beratung in verschiedenen Bereichen ihres Lebens benötigen. Die Schulsozialarbeit steht auch Erziehungsberechtigten in Sachen Beratung bei persönlichen und schulischen Problemen des Kindes und Erziehungsfragen zur Seite und kann an verschiedene Unterstützungsangebote vermitteln.
Schulsozialarbeit ist Prävention zur Abwendung von Bildungsbenachteiligung. Möglichst viele Kinder und Jugendliche in die soziale Gemeinschaft zu integrieren ist vordringliches Ziel der Sozialen Arbeit an Schulen. Dies geschieht insbesondere durch die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Kompetenzen.
Das Angebot der Schulsozialarbeit ist bedarfsorientiert und richtet sich nach den spezifischen Problemlagen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Die Schulsozialarbeit orientiert sich an der Lebenswelt der jungen Menschen und befasst sich insbesondere mit deren emotionalen und sozialen Fragestellungen sowie auch mit deren Wahrnehmung von und Umgang mit elektronischen Medien.
Methodisch arbeitet unsere Schulsozialarbeiterin Frau Uhlig in Einzelarbeit, in kleineren Gruppen sowie im Klassenverband. Schwerpunkte sind dabei soziales Lernen, unterstützende Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern in schwierigen Situationen, Projekte zum Thema soziale und emotionale Kompetenzen in Verbindung mit Bewegung, Improvisationstheater und Entspannung. Ihre Haltung ist dabei vertrauensvoll, wohlwollend, wertschätzend und dialogisch. Die Kommunikation mit allen Beteiligten findet auf Augenhöhe statt.
Es findet eine enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der FFS statt. Die Inanspruchnahme der Angebote der Schulsozialarbeit ist freiwillig und bedarfsorientiert. Beratungen werden vertraulich behandelt.
Frau Uhlig ist erreichbar unter:






